Pfarrzellsystem der Pfarreiengemeinschaft TĂĽrkheim

Informationen zum Pfarrzellsystem finden Sie auf der www.pfarrzellen.de

Feuer auf die Erde werfen
 (Lk 12,49)

Lehre fĂĽr die Zellgruppen

Woche

Titel

Wort (mp3)

Schrift (pdf)

7. - 13. März 2010

Welches Gebet kann Gott erhören

18. Impuls

18. Impuls

14. Feb. - 20. Feb.  2010

FĂĽrbittgebet

17. Impuls

17. Impuls

7. Feb. - 13. Feb. 2010

Vertiefung der Lehre

16. Impuls

16. Impuls

31. Jan. - 6. Feb. 2010

Die Lehre

15. Impuls

15. Impuls

24. - 30. Januar 2010

Der Austausch

14. Impuls

14. Impuls

17. - 23. Januar 2010

Der Lobpreis

13. Impuls

13. Impuls

20. Dez. 09 – 9. Jan. 2010

Den Glauben vertiefen

12. Impuls

12. Impuls

13. – 19. Dezember 2009

Helfen und sich helfen lassen

11. Impuls

11. Impuls

6. - 12. Dezember 2009

Einen Dienst in der Pfarrei ausĂĽben

10. Impuls

10. Impuls

22.-29. November 2009

Jesus mit anderen teilen

9. Impuls

9. Impuls

15.-22. November 2009

In gegenseitiger Liebe wachsen

8. Impuls

8. Impuls

1. - 7. November 2009

In der Vertrautheit mit dem Herrn wachsen

7. Impuls

7. Impuls

25.-31. Oktober 2009

Die Funktion einer Zelle

6. Impuls

6. Impuls

11.-18. Oktober 2009

Mein Oikos

5. Impuls

5. Impuls

4.-10. Oktober 2009

Lobpreis und Dank

4. Impuls

4. Impuls

28.9. - 3.Oktober 2009

Der Plan Gottes mit dir

3. Impuls

3. Impuls

20.-27. September 2009

Schweigen und Staunen

2. Impuls

2. Impuls

13.-19. September 2009

Diener sein

1. Impuls

1. Impuls

Pfarrzellsystem – Was ist das?

„Darum geht zu allen Völkern, und macht alle Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe. Seid gewiss: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt.” (Mt 28,19-20)

 

„Weh mir, wenn ich das Evangelium nicht verkünde!“ (1 Kor 9,16)

 

Wie es sich schon ein wenig herumgesprochen hat, werden wir an Pfingsten 2010 in Türkheim einen hohen Gast empfangen dürfen. Anlässlich der Einführung des Pfarrzellsystems in unserer Pfarreiengemeinschaft kommt Kardinal Paul Josef Cordes aus Rom zu uns und feiert mit uns den ganzen Pfingstsonntag.

 

Warum besucht uns in TĂĽrkheim ein Kardinal, was ist das Pfarrzellsystem?

 

Wir müssen als gläubige Christen realisieren, dass wir in einer heidnischen Umgebung leben, in der viele den christlichen Glauben nicht mehr kennen oder so weit von ihm entfernt sind, dass sie keine wirkliche Beziehung mehr zu Christus haben.

Wir leben in einer Gesellschaft, die ihre christlichen Grundlagen mehr und mehr verliert und auf eine neue Evangelisierung wartet. Es ist unsere Berufung als Getaufte, Missionare zu sein. Die Kirche im GroĂźen und die Pfarrei im Kleinen ist dazu von Jesus gegrĂĽndet um zu evangelisieren. Er verheiĂźt uns seine Gegenwart und seinen Hl. Geist, damit wir uns diesem Auftrag stellen.

 

Um diesen Evangelisationsauftrag des Herrn wirkungsvoll zu erfĂĽllen, braucht es geeignete Instrumente, die uns dabei helfen.

In den Pfarrzellen versammeln sich zunächst Gläubige, die sich diesem Auftrag Jesu stellen wollen. Sie beten zusammen, sie tauschen sich über ihren Glauben aus und bilden sich mithilfe eines auf Tonträger aufgesprochenen Lehrvortrages regelmäßig in Glaubensdingen fort und bemühen sich in dienender Liebe um ihre Mitmenschen. Ihre Zellgruppen haben das Ziel, interessierte Menschen aufzunehmen und dadurch zu wachsen. Sie wollen sich bewusst nicht damit begnügen, selbst einer solchen Gruppe anzugehören, sondern versuchen andere durch ihr Lebenszeugnis im Glauben zu helfen und in eine Zellgruppe einzuladen.

 

Der Weg der Zellgruppen wird von vielen Pfarreien im europäischen Ausland (Italien, Frankreich u.a.) und anderen Ländern der Welt mit großem Erfolg angewandt um die Gemeinden von innen her zu verlebendigen und zu erneuern. Er setzt das in die Praxis um, was auch unsere Diözese als Leitwort für die Zukunft der Kirche in Deutschland ausgegeben hat: „Missionarisch Kirche sein“.

 

Da wir in Deutschland – soweit wir wissen – weitgehend die erste Pfarreiengemeinschaft sind, die diesen Weg umzusetzen wagt, hat sich Kardinal Paul Josef Cordes aus Rom spontan bereit erklärt uns bei der Umsetzung dieses Projektes zu helfen. Er ist in Rom zuständig eigentlich für die Caritas der Weltkirche und Präsident des päpstlichen Rates „Cor Unum“. Er beschäftigt sich aber schon seit vielen Jahren mit Wegen zur Weitergabe des Glaubens in der heutigen Zeit und hat auch in anderen Ländern schon geholfen, diese Wege bekannt zu machen und zu beginnen. Es wird im Vorfeld dieses Pfingstfestes eine ganze Reihe von Informationsveranstaltungen geben und auch von geistlichen Elementen, mit denen wir uns auf diesen Besuch vorbereiten können. Ich werde Sie im nächsten Pfarrblatt darüber näher informieren und darf Sie heute schon einladen, sich dafür zu öffnen.

 

Ihr Pfr. Bernhard Hesse